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18.09.2016

um 15:00  Ostgottesdienst in der Lukaskirche in Hannover

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07.10. - 09.10.2016

Mitgliederversammlung und Informationstagung in Greifswald, Gäste willkommen

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      04.12.2016

     25. Jahre Versöhnungskirche im  

     Pommernzentrum in Travemünde

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Pommernkonvent e. V.

 

Liebe Leserinnen und Leser

 

Zur Sommerzeit grüße ich Sie herzlich aus dem Vorstand des Pommernkonventes! Wir wünschen allen eine sonnige Zeit mit Muße, um über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken und mit Freunden und Angehörigen zu sprechen.

 

In der pommerschen Kirche stehen dieser Sommer und der Herbst ganz im Zeichen der Kirchenwahlen, die in der ganzen Nordkirche im November stattfinden. Frauen und Männer werden gesucht, die bereit sind Verantwortung für die Kirche zu übernehmen. Viele Gemeinden in Pommern suchen dabei Antwort auf die Frage: Was wollen wir als Gemeinde in unserem Dorf oder unserer Stadt? Wie können wir glaubwürdig durch Worte und Taten das uns anvertraute Evangelium bezeugen und weitergeben? In vielen Diskussionen darüber wird eine besondere Gefahr benannt. Wir erliegen ihr, wenn wir uns selbst genug sind. Wenn andere es schwer haben, sich angenommen zu fühlen im Sonntagsgottesdienst, in Bibelkreisen oder Aktionsgruppen. Manche Familien können nach einem Umzug ein trauriges Lied davon singen! Und auch in den Lebenserinnerungen der Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg wird oft beschrieben, wie schwer es ihnen gemacht wurde, heimisch in einer neuen Gemeinde zu werden. Sehr zu Recht wird darum an immer mehr Orten das Leitbild einer einladenden Gemeinde als vorrangiges Ziel verfolgt.

 

Nicht nur für die Kirchen, auch für jeden einzelnen, für unseren Konvent und unsere ganze Gesellschaft sollte dieses Leitbild einer einladenden, für andere offenen Lebensgestaltung gelten. Zeit haben für Nachbarn, gastfreundlich sein zu Fremden, Anteil nehmen an Sorgen und Problemen von Mitmenschen, zuhören können, mit Rat und Tat helfen – vieles lässt sich aufzählen, was solch einer einladenden Lebensgestaltung konkrete Gestalt gibt. In jüdischen Familien gibt es die Sitte, zu festlichen Mahlzeiten einen Platz mehr am Tisch einzudecken. Er soll für den Propheten Elia reserviert sein, wenn der - wie verheißen - wiederkehrt. Eine schöne Tradition, wir können von ihr lernen. Elia kann sehr viele verschiedene Gesichter haben!

 

Vom 7. – 9. Oktober soll die Mitgliederversammlung des Pommernkonventes in Greifswald stattfinden und im Anschluß daran eine Begegnungstagung, die für alle offen ist. Auch hier wollen wir überlegen und entscheiden, wie wir das Leben unseres Vereins so gestalten können, dass es einladend für viele ist, denen die Tradition und die Zukunft des evangelischen Pommern am Herzen liegt. Wir hoffen auf viele Anregungen und neue Ideen!

 

Seien Sie freundlich gegrüßt und Gott befohlen

Ihr Christoph Ehricht

 

 

 

 

 

Krippentradition in Pommern